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Anton-Webern-Chor Freiburg

ZUR GESCHICHTE

Im Sommersemester 1966 übernahm Hans Michael Beuerle, damals selbst noch Student an der Musikhochschule Frankfurt / Main, einen kleinen Studentenchor an der Frankfurter Universität. Bald schon erregte dieses Ensemble weit über Frankfurt hinaus Aufsehen durch seine hohe Klangkultur und seine besonderen Programme.

Nach ersten Aufnahmen beim Hessischen Rundfunk entwickelte sich schnell eine regelmäßige Zusammenarbeit auch mit anderen deutschen Rundfunkanstalten. Erste Schallplatten entstanden, es folgtren Einladungen auf verschiedene Festivals, und der Chor konzertierte in vielen Städten der Bundesrepublik und des europäischen Auslands. Mehrere Komponisten schrieben neue Stücke für den Chor.

1984 beteiligte sich der Kammerchor Frankfurt - dies inzwischen der Name des Ensembles - mit einer Aufnahme des Hessischen Rundfunks am Internationalen Chorwettbewerb der Europäi- schen Rundfunkanstalten und erhielt nicht nur den ersten Preis in der Kategorie der gemischten Chöre, sondern auch den von BBC London gestifteten Sonderpreis für die beste Interpretation eines zeitgenössischen Werkes.

Damit wurde erstmals ein deutsches Ensemble Gesamtsieger dieses damals renomiertesten internationalen Chorwettbewerbes.

 

Anton-Webern-Chor

1991 verlegte der Chor, der seit längerem schon nicht mehr regelmäßig in Frankfurt probte, seinen Sitz nach Freiburg, wo Beuerle bereits seit 1989 als Professor für Chor- und Orchesterleitung an der Musikhochschule lehrte. Mit dem Wechsel des Sitzes ging eine Namensänderung einher.

An einem Wochenende bot der Chor, flankiert durch Vorträge und Workshops, das gesamte Chorwerk seines neuen Namenspatrons dar und trägt seither den Namen Anton-Webern-Chor Freiburg.

Mit der Änderung von Sitz und Namen verband sich auch eine zunehmende Professionalisierung des Ensembles. Die - je nach Programm - 12 bis 24 Sängerinnen und Sänger treffen sich, nach indi- vidueller Vorbereitung, unter der Leitung von Hans Michael Beuerle zu intensiven Probenphasen, um dann in Konzerten und Aufnahmen das Erarbeitete der Öffentlichkeit darzubieten.



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