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Anton-Webern-Chor Freiburg

ZU KONZEPTION UND REPERTOIRE

Schon zu Zeiten des Kammerchor Frankfurt ent­ schloß sich das Ensemble, entgegen einem allgemeinen Zeittrend, sich nicht auf einen begrenzten historisch-stilistischen Bereich zu spezialisieren, sondern das gesamte Feld vokaler Ensemblemusik von der Renaissance bis zur Avantgarde zu pflegen. Das bedeutete zwar keineswegs den Verzicht auf gründliche Auseinandersetzung mit den zeitstilistischen und aufführungspraktischen Grundlagen der jewei- ligen Musik, entsprach jedoch der Erfahrung, daß die Weitung des historischen Blickwinkels dem Verstehen der Musik ebenso förderlich, ja notwendig ist, wie dessen jeweilige Fokussierung. Im Alten, so ließe sich diese Erfahrung in Anlehnung an Anton Weberns ästhetische Maximen beschreiben, gilt es, das Neue, und im Neuen das Alte zu entdecken.

Entsprechend hat sich der Anton-Webern-Chor nicht nur mit so verschiedenen Werken wie etwa Monteverdis Marienvesper, Bachs h-Moll- Messe, Mozarts Requiem und c-Moll-Messe, Rossinis "Petite Messe", mit Brahms´A-cappella-Gesängen, Weberns Kantaten und Ligetis, Holligers und Rihms Chorkompositionen  intensiv  auseinander

 

gesetzt, sondern es entstanden auch immer wieder Programme, in denen Musik verschiedener Jahrhunderte in vielfältiger gegenseitiger Spie- gelung erschien. Literarische Texte bildeten oft die Reflexionsachse solcher Spiegelungen.

Anton-Webern-Chor

Der Anton-Webern-Chor Freiburg wird regelmäßig gefördert von der Stadt Freiburg und dem Land Baden-Württemberg.



weiter mit Hans Michael Beuerle ...